| Auf einer Länge von 232 Metern war ein Stauraumkanal DN 2600 in einer Tiefe von ca. 17,5 m aufzufahren. Zum Einsatz kam ein hydraulischer Rohrvortrieb mit offenem Haubenschild. Die Trasse wies auf einer Strecke von 116 Metern eine Kurve mit einem Radius von 225 Metern auf. Bei der Verwendung herkömmlicher Druckverteilringe hätte dies eine maximale Einzelrohrlänge von einem Meter zur Folge gehabt. Das ausführende Unternehmen entschloss sich jedoch für den Einsatz der Hydraulischen Fuge aus dem Hause Jackcontrol und konnte damit die Rohrlänge auf zwei Meter erhöhen. Wie der technische Leiter Rohrvortrieb bei der beton & rohrbau C.-F. Thymian gmbH, Johann Reichardt berichtet, habe die Verwendung der Hydraulischen Fuge diesen extremen Kurvenverlauf überhaupt erst möglich gemacht. Darüber hinaus ermittelte er für dieses Projekt im Vergleich zur herkömmlichen Holzfuge deutlich reduzierte Kosten. Die Einsparung beziffert Reichardt mit rund 135.000 Euro oder 530 Euro/Meter. |